Herren-Teams: 2. Herren

1./2. Herren Landesliga St.2 | AOK-Landes-Pokal der 2. Herren

Trainer
Patrick Brehm

Co-Trainer
Detlef Exner

Torwarttrainer
Thorsten Malessa

Trainer kontaktieren

E-Mail:            Patrick.Brehm@degewo.de
Mobiltelefon: 0157 / 57 82 54 04

TSV Rudow II – SC Staaken II 2:0 (1:0)

Aufstellung: Kobert – Godau, Cuhls, Kzionzek, Singh – Yesilöz (ab 64. Jacobsen), Brühn, Weber (ab 86. Sahin), A. Hassane – Gaudian, Sauppe (ab 74. Thiele)

Tore: 1:0 (51.) Gaudian, 2:0 (64.) Sauppe

Am neunten Spieltag gastierte die Zweite Vertretung aus Staaken an der Stubi-Road.

Von Beginn an zeigte unser Team eine sehr disziplinierte und geduldige Leistung. So hätte man zwar bereits in der ersten Hälfte in Führung gehen müssen. Doch beste Chancen durch Cuhls, Kzionzek und Yesilöz verfehlten entweder knapp ihr Ziel oder fanden im gegnerischen Torwart ihren Meister.

In der zweiten Hälfte machte man dann gleich da weiter wo man aufgehört hatte, nach einem öffnenden Pass von Cuhls, war Godau außen durch und bediente Gaudian, der eiskalt zur Führung vollstreckte, 1:0. Nach einer Unachtsamkeit in unserer Hintermannschaft, hielt Kobert unsere Führung im Eins gegen Eins fest. Und als dann sieben Minuten später nach Flanke von Yesilöz, Kopfballverlängerung von Gaudian, Sauppe eiskalt abstaubte zum 2:0, waren die Messen gesungen.

Drei wichtige Punkte für unser Team im Abstiegskampf.

 

TSV Rudow II – Stern Britz 0:1 (0:1)

Aufstellung: Kobert – Barsuhn, Thiele, Kzionzek, Lachmann (ab 82. Lück) – Sahin, Gaudian, Godau, Ekwenuya (ab 71. Meissner) – Ibrahim (65. Singh), Sauppe

Tore: 0:1 (8.) Heikenfeld

Pünktlich zum Derby, wurde die Verletztenliste immer länger und zu dem durften wegen der anstehenden Pokalaufgaben auch keine weitere Unterstützung aus den Senioren dazu stoßen.

Und so entschied sich dieses Derby auch gleich zu Beginn, als man einen Freistoß aus dem Halbfeld nicht energisch im Kopfballduell verteidigen konnte. So versuchte man zwar diesen Rückstand auszugleichen, doch die Möglichkeiten und Chancen waren an diesem Tag mehr als begrenzt. Sicherlich hätte es im letzten Drittel des Spiels zwar auch ein Elfmeter für uns geben können, doch das wäre auch nicht verdient gewesen. Stern ging in diesem Spiel verdient als Sieger vom Platz, weil man zu keinem Zeitpunkt zu seinem eigenen Spiel gefunden hat. Die ständigen Veränderungen in der Aufstellung bringen nicht wirklich Stabilität und Ordnung in unser Spiel.

 

Weißenseer FC – TSV Rudow II 4:3 (0:1)

Aufstellung: Kobert – Barsuhn, Cuhls, Kzionzek, Lachmann – Sahin, Thiele, Godau, Singh (ab 41. Meissner) – Gaudian, Sauppe

Tore: 0:1 (11.) Gaudian, 0:2 (46.) Sahin, 1:2 (50.) Kzionzek ET, 2:2 (62.) Huhn, 2:3 (68.) Sauppe 3:3 (70.) Huhn, 4:3 (82.) Lehnhardt

Gelb-Rot: 78. Thiele

Rot: 57. Gaudian

Im Nachholspiel zum Schiedsrichterstreik musste unser Team am Mittwoch nach Weißensee. Mit dem letzten Aufgebot unter der Woche ließ man den Gegner kommen und versuchte über Konter seine Möglichkeit zu suchen. Nachdem man die ersten zehn Minuten gut überstanden hat, konnte man mit dem ersten Angriff mit 0:1 durch Gaudian in Führung gehen. Danach war es ein Spiel auf ein Tor. Die harte Gangart von Weißensee stellte unser Team immer wieder vor große Probleme. So musste Singh wegen einer Verletzung bereits in der 41. Minute ausgewechselt werden. Kurz vor der Pause machte Weißensee dann den Ausgleich doch der Torschütze stand im Abseits. Zur Pause ging Kapitän Cuhls zur Schiedsrichterin und bat darum, dass diese harte Gangart in der zweiten Hälfte mehr geahndet werden sollte.

Die zweite Halbzeit war kaum 30 Sekunden alt, da schickte Gaudian Sahin auf die Reise und dieser machte eiskalt das 0:2. Nun wurden die Angriffe der Weißenseer immer aggressiver. Aus diesem Druck wurde eine flache Eingabe von Kzionzek ins eigene Tor abgefälscht, 1:2. In der 56. Minute dann der Knackpunkt in diesem Spiel, nach einer Ecke wurde Meissner in unseren Torwart gestoßen, beide gehen zu Boden, Kobert schreit und Meissner blutet, aber ein Pfiff war nicht zu hören und Weißensee wollte den Ausgleich.

So stand alles was zwei Beine hat auf der Torlinie und warf sich in jeden Ball. Nach ca. 30 Sekunden konnte der Ball endlich zur Ecke geklärt werden und die Büchse der Pandora war geöffnet. Nachdem dann vier Spieler auf die Schiedsrichterin zu liefen und nach der nötigen Behandlung drängten (Kobert schrie noch immer) durfte endlich mal jemand zur Behandlung auf den Platz. Da wir aber beruflich nur ein Torwart zur Verfügung hatten, wurde Kobert mehrere Minuten behandelt. Die Rudelbildung, die in der Zeit ablief brachte Gaudian dann Rot ein, wegen Beleidigung. Faszinierend das nur wir bestraft wurden und von unparteiisch war dabei schon lange nicht mehr zu sprechen. Keine fünf Minuten später konnte Weißensee ausgleichen, als man ungeordnet im hinteren Bereich stand. Als man dann in der 68. Minute nach einem Freistoß von Kzionzek und der einlaufende Sauppe eiskalt einnetzte gingen wir in Unterzahl wieder in Führung, 2:3. Leider passte das offensichtlich der Schiedsrichterin nicht (Sorry, anders kann man das nicht bezeichnen), denn nur zwei Minuten später gab sie Elfmeter für Weißensee, als Kzionzek aus 2 Metern an die angelegte Hand schoss, eine absolute Frechheit, 3:3. In der 78 Minute durfte dann auch Thiele noch vorzeitig duschen gehen, nachdem er die Schiedsrichterin wiederholt um Schutz bat. Als dann mit zwei Mann weniger in der 82. Minute das 4:3 fiel, war das Spiel gelaufen.

Solch ein Spiel erlebt man zum Glück selten, doch im Zeitalter von Schieds­richterstreiks und Gewalt gegen Schiedsrichter, muss auch mal erlaubt sein, dass man gewisse Schiedsrichter besser nicht in wichtigen Spielen ansetzt. Seit ca. 3 Jahren gehört unsere Mannschaft zu den fairsten Mannschaften in Berlin und bekommt in einem Spiel wo wir mit fünf verletzten Spielern raus gehen, Karten weil man die Schiedsrichterin um Schutz bitte. Unfassbar.

 

Pokal Achtelfinale: SC Staaken II – TSV Rudow II 5:0 (2:0)

Aufstellung: Schumann – Barsuhn (ab 46 Meissner) Thiele, Godau, Kobert (ab 69. Lachmann) – Sahin, Brühn, Yesilöz, Ekwenuya – Ibrahim, Sauppe

Tore: 1:0 (21.) Buchholz, 2:0 (43.) Buchholz, 3:0 (52.) Müller, 4:0 (69.) Sabanovic, 5:0 (85.) Rigert

Zum Pokalspiel in Staaken konnte wir dann mit Hängen und Würgen gerade so antreten, mit der Hilfe der Ersten. Die Verletztenliste wurde ja um fünf Spieler erweitert nach dem Weißensee-Spiel. So begann man die Partie tiefstehend und fuhr selber Konter. In der 18 Minute, war es Ekwenuya, der sich die den Strafraumdribbelte und nur per Foul zu stoppen war. Einmal mehr ein glasklarer Elfmeter, den aber der Schiedsrichter leider nicht pfiff. In der 21. Minute, war es dann Schumann, der beim Rettungsversuch, den Ball an den Rücken von Thiele schoss und von dort aus beim Stürmer landete, welcher nur ins leere Tor einschieben brauchte, 1:0. Als wir dann noch in der 43. Minute den Ball selber über die Linie schoben, nach einer Eingabe, lagen wir mit 2:0 zurück und hatte Staaken ordentlich beschenkt. Als dann nur acht Minuten nach der Halbzeit das dritte Gegentor fiel, nachdem man wieder den Gegner einlud, war das Spiel gelaufen. So plätscherte das Spiel dahin und Staaken baute die Führung noch weiter aus. Auch aus diesem Spiel nahmen wir dann noch zwei weitere verletzte Spieler mit. So langsam wird die personale Situation mehr als bedrohlich vor den letzten vier Spielen.

 

TSV Rudow II – Concordia Wittenau 0:3 (0:1)

Aufstellung: Schumann – Deutsch, Cuhls, Godau, Kobert – Sahin, Brühn, Weber (ab 81. Lachmann), Meissner (ab 59. Schülke) – Jacobsen (ab 78. Ibrahim), Sauppe

Tore: 0:1 (26.) Lamprecht, 0:2 (61.) Lamprecht, 0:3 (65.) Madsack

Gegen die ambitionierten Gäste aus Wittenau spielte unser Team in der ersten Hälfte ehr ordentlich gegen den Ball und hätte selber durch Sahin und Godau in Führung gehen können. Als dann aber in der 26. Minute unsere Abwehrreihe den Ball nicht aus der Gefahrenzone schlug und den Ball im eigenen Strafraum in die Füße des Gegners spielte, lag man plötzlich zurück, 0:1. Nach der Pause, stand man dann wieder viel zu weit weg von seinen Gegenspielern und rannte vergebens dem Gegner nach und ließ so Wittenau besser ins Spiel kommen, mit einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten war das Spiel dann entschieden. Zu allem Überfluss kassierte Kapitän Cuhls dann in der Schlussphase noch die fünfte gelbe Karte und fällt somit nächste Woche auch noch aus.

Momentan ist die Situation derart bedrohlich das wir Woche für Woche zusehen müssen, das wir überhaupt einsatzfähiges Personal zur Verfügung haben. Die sportliche Entwicklung lässt dadurch völlig zu wünschen übrig und lässt alle Beteiligten sehnsüchtig auf die Winterpause warten.

Nächstes Wochenende geht es dann zum SC Charlottenburg.

 

Kader