Herren-Teams: 2. Herren

1./2. Herren Bezirksliga St.2 | AOK-Landes-Pokal der 2. Herren

Trainer
Patrick Brehm

Co-Trainer
Detlef Exner

Torwarttrainer

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TSV Rudow II – Spandau 06   3:6  (3:4)

Aufstellung: Kunze – Barsuhn D., Godau, Kzionzek,  Meissner – Heick (ab 26. Thiele), Schulz (ab 75. Wolofczyk) , Bünsow, Singh (ab 34. Sauppe) – Jacobs, Frazer

Tore: 0:1 (14.) Solano Guarguati, 0:2 (18.) Yildirim, 0:3 (24.) Hempel, 1:3 (28.) Kzionzek, 1:4 (36.) Yildirim, 2:4 (40.) Kzionzek, 3:4 (45.) Frazer, 3:5 (58.) Yildirim, 3:6 (90.) Mannah

Am elften Spieltag gastierte die Mannschaft von Spandau 06 an der Stubi-Road. Eine Mannschaft die in der bisherigen Saison weit unter ihren Möglichkeiten geblieben ist und dadurch nur einen Tabellenplatz über uns stand.

Doch was unsere Mannschaft in den ersten 25 Minuten fabrizierte fällt wohl eher in die Kategorie „Arbeitsverweigerung“. Die Fehlerquote war exorbitant hoch, sodass wir kaum aus unserer Hälfte kamen. Wir luden Spandau regelrecht ein zum Ballerobern. Und so war es nur eine Frage der Zeit bis Spandau in Führung gehen sollte. In der 14 Minute war es dann soweit, unsere rechte Abwehrseite konnte den Ball nicht erobern und begleitete den Spieler nur, Flanke, Kopfball und 0:1. Nur vier Minuten später verlieren wir rechts im Mittelfeld an der Mittellinie den Ball, welcher Postwendend zurückkam. Kein Zugriff, viel zu weit von den Gegenspielern weg und ein Schuss vom Strafraum brachten das 0:2. Weitere sechs Minuten später, konnten wir im Strafraum den Ball nicht klären und kassierten sogar das 0:3. Somit erster Wechsel für den völlig überforderten Heick kam Thiele, welcher dann auch gleich an der Entstehung eines Freistoßes 20 Meter vorm Tor beteiligt war. Kzionzek ließ sich nicht lange Bitten und vollstreckt zum 1:3. Nun versuchte man einfacher in die Tiefe zu kommen, doch die einfachen Ballverluste brachten immer wieder Gefahr. In der 36. Minute war es dann genau solch ein Ballverlust im Mittelfeld, wo wir danach jeweils nur Begleitschutz geben, anstatt auf Balleroberung zu gehen, so spielte Spandau sich durch und netzte zum 1:4 ein. Nur vier Minuten später war es ein Klärungsversuch der Spandauer, der bei Kzionzek landete, welcher aus 35 Metern den Ball per Bogenlampe versenkte, 2:4. Und in der 44. Minute konnten wir einen Angriff endlich mal ordentlich zu Ende spielen, mit dem Resultat das Frazer aus 13 Metern das 3:4 erzielte. Halbzeit.

Berechtigt war die Hoffnung, dass nun ein Feuerwerk in der zweiten Hälfte abgebrannt werden müsste, nachdem man in der ersten Hälfte das Gefühl der Schonhaltung bekam. Aber leider änderte sich wenig, zumal Spandau das einzig richtige tat und auf unsere weiteren Fehler wartete. Unsere Mannschaft versucht energischer nach vorne zu spielen, doch die Fehlerquote war einfach zu hoch. Bezeichnend dafür war unser Pressingverhalten in der 58. Minute, wo immer nur einer gearbeitet hat und der Rest drum rum stand. Spandau löste sich daraus, kurze Passpassage, nach außen, Eingabe und 3:5. Nun passierte nicht mehr viel. Unser Spiel war viel zu langsam und fehlerhaft, um den Gegner noch einmal vor Probleme zu stellen. In der Nachspielzeit dann sogar noch das 3:6, als man wieder nicht schaffte, eng am Mann zu stehen bzw. den Ball zu klären.

Alles in allem eine sehr gruselige Vorstellung unserer Mannschaft. In diesem Spiel stimmte einfach nichts und das bei fast jedem. Da kommt die Pause wohl zur rechten Zeit, nun heißt es nochmal richtig reinhauen für die anstehenden „Ost-Wochen“. Erst müssen wir zu Biesdorf, dann kommt Dynamo II zu uns und zum Abschluss müssen wir noch zu Weißensee. Bei diesen drei Spielen müssen wir ein ganz anderes Gesicht präsentieren, um weitere Punkte gegen den Abstieg zu holen.

 

BFC Dynamo II – TSV Rudow II   1:3 (0:2)

Aufstellung: Kunze – Wolofczyk, Thiele , Kzionzek,  Godau – Demir (ab 64. Sahin), Schlüter, Bünsow, Jacobs (ab 78. Meissner) – Sauppe (ab 83. Ibrahim), Frazer

Tore: 0:1 (3.) Frazer; 0:2 (36.) Godau; 0:3 (74.) Jacobs; 1:3 (84.) Nerjovaj K.

Im Duell der beiden zweiten Mannschaften setzte sich unser Team sehr souverän auswärts durch.

Mit unserer ersten Chance war es gleich Frazer, der die Führung nach langem Ball von Kzionzek erzielte. Dynamo hatte im Gegenzug durch ein Abstimmungsproblem in der Hintermannschaft gleich die Chance zum Ausgleich, doch zum Glück vergab Dynamo diese Chance. In dieser Phase fehlte unserem Team einfach die nötige Passschärfe im eigenen Aufbauspiel, so kam Dynamo in der 13. Minute zur nächsten großen Chance, die Kzionzek in höchster Not klären konnte. Danach war unser Team besser im Spiel und Jacobs hatte die Chance nur zwei Minuten später nach Flanke von Sauppe, doch er verzog. In der 22. Minute war es dann Godau, der nach einer Kzionzek-Ecke und Ablage von Frazer nur den Pfosten traf. In der 32. Minute lauerte Frazer auf einen gegnerischen Einwurf und kam selber zum Schuss, doch der Keeper hielt den Ball. Nur eine Minute später, war es wieder Frazer, der eine Eingabe von Demir nur knapp verpasste. In der 35. Minute wurden wir dann endlich belohnt, als sich Demir auf rechts durchsetzte und mit seiner Eingabe Godau fand, der zum 0:2 einnetzte. Vor der Halbzeit hatten dann noch Jacobs und Demir die Chance zu erhöhen, doch der Ball wollte nicht über die Linie. Halbzeit.

Kurz nach Wideranpfiff hatte Dynamo dann gleich die große Chance zu verkürzen, als wir den Ball leichtfertig im Aufbauspiel verloren hatten, doch zum Glück ging der Ball daneben. So lief Dynamo an und wir versuchten zu kontern. In der 63. Minute hatte Kzionzek die Chance per Freistoß zu erhöhen, doch der Keeper hielt Dynamo im Rennen. Nur eine Minute später war es Frazer, der einen Eckball auf das Tor brachte, doch der Keeper zur Stelle war. Dynamo versuchte nun mit langen Bällen die Brechstange auszupacken und wir erhielten so beste Möglichkeiten zum Kontern. In der 72. Minute hatte Sauppe die Chance den Deckel drauf zu machen, als er eine Flanke vom eingewechselten Sahin auf das Tor brachte, doch der Keeper zur Stelle war. Eine Minute später war es wieder Sahin, der auf rechts durchbrach, seine Flanke verpasste Frazer nur knapp, doch der hinten einlaufende Jacobs nahm den Ball direkt und erhöhte auf 0:3. Um die 80. Spielminute hatten Frazer und Sauppe nochmals die Chance zu erhöhen, doch die nötige Präzession im Abschluss fehlte. In der 84. Minute war es dann eine Unachtsamkeit in unserer Abwehrreihe, die Dynamo den Anschlusstreffer bescherte, 1.3. Danach versuchte Dynamo mit langen Bällen ihr Glück zu suchen, doch unsere Hintermannschaft verteidigte alles Weitere.

Alles in allem ein völlig verdienter Sieg, der auch gut und gern noch etwas höher ausfallen hätte können. Mit diesen drei Punkten steht fest, dass wir eines unserer Minimalziele (Überwintern auf einem Nicht-Abstiegsplatz) erreichen werden. Nun kommt nächste Woche mit Fortuna Biesdorf eine Mannschaft, die sich den Aufstieg auf die Fahne geschrieben hat.

 

TSV Rudow II – Fortuna Biesdorf  1:2 (1:0)

Aufstellung: Kunze – Wolofczyk, Buchsteiner, Kzionzek, Godau – Sahin, Schlüter, Bünsow, Demir (ab 68. Meissner) – Jacobs, Frazer

Tore: 1:0 (12.) Frazer; 1:1 (55.) Fabian; 1:2 (77.) Reiss

Am dreizehnten Spieltag gastierte die Mannschaft von Fortuna Biesdorf an der Stubi-Road. Eine Mannschaft die in der bisherigen Saison immer besser in Fahrt gekommen ist und von einer mannschaftlichen Geschlossenheit lebt.

Unsere Mannschaft war gewarnt und begann sehr konzentriert. So konnten wir Biesdorf von unserem eigenen Tor weites gehend fern halten. In der 7. Minute dann unsere erste große Chance, Wolofczyk erobert den Ball und schaltet sich mit in das Angriffsspiel ein, nach Flanke von Sahin, nimmt Wolofczyk den Ball direkt leider mit etwas Rückenlage. Den tückischen Aufsetzer pariert der Gästekeeper sehr sehenswert in letzter Sekunde. Die anschließende Ecke kann Buchsteiner leider nicht im Tor unterbringen. In der 11. Minute dann die Führung, nach einem Eckball für Biesdorf, können wir den Ball klären, Demir erläuft den Ball, und legt in die Mitte auf Bünsow, welcher direkt und quer in den Lauf von Wolofczyk passt, dieser läuft ein paar Schritte und passt quer auf Frazer, welcher den Ball ins Tor bugsiert, 1:0. Im Gegenzug versucht es Biesdorf mal aus der Distanz, doch der Schuss geht neben das Tor. Danach beruhigt sich das Spiel ein wenig. In der 31. Minute wird Sahin am Strafraumgefoult, den fälligen Freistoß schießt Kzionzek Richtung Angel, doch der Gästekeeper kann den Ball zur Ecke klären. In der 43. Minute kommt Sahin nach einer Ecke 20 Meter vorm Tor an den Ball und zieht direkt ab, der Ball senkt sich nur knapp hinter dem Tor. Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann die riesen Chance für Jacobs, der nach einem Stellungsfehler von Biesdorf ganz alleine auf den Keeper läuft, ihn aber leider nicht bezwingen kann. Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann mit einem Sturmlauf von Biesdorf, der uns vor Probleme stellt. In der 50. Minute, war Kunze bereits geschlagen, doch Buchsteiner klärt vor der Linie. Im Gegenzug wird Sahin von Wolofczyk angespielt und zieht nach innen, kluger Pass auf Jacobs, der den Ball vorm Keeper erläuft und beim Versuch den Ball einzuschieben noch vom Verteidiger abgefangen wurde. Und wie es dann so ist, wenn man solch zwei riesen Chancen nicht nutzt, klingelt es hinten. Ein weiter Einwurf von Biesdorf wird gleich von zwei Spielern von uns untersprungen und der Biesdorfer Stürmer vollstreckt zum 1:1. Nicht nur, das solch ein Einwurf niemals zum Tor führen darf, bewahrheitet sich es mal wieder, wer die Dinger vorne nicht macht…. In der 61. Minute ist es dann wieder Jacobs, der eine Eingabe von Bünsow nur knapp verpasst. In der 69. Minute dann die Führung von Biesdorf, nach einer misslungenen Flanke von uns wird der Ball postwendend tief gespielt, der Biesdorfer Stürmer ist durch. Den Schuss vom Stürmer konnte Kunze noch parieren, gegen den Nachschuss war er machtlos, 1:2. Danach hatten wir noch drei gute Möglichkeiten, wenigstens einen Punkt zu holen, doch Jacobs, Frazer und Kzionzek fanden im Gästekeeper ihren Meister.

Alles in allem eine sehr gute erste Halbzeit und leider eine bescheidene zweite Hälfte. Wieder einmal ist die Chancenverwertung ein großes Problem und lässt uns diesmal mit leeren Händen da stehen. Nun wartet am letzten Spieltag die Auswärtsaufgabe bei Weißenseer FC.